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Alles zum Thema Umweltschutz

Lebensmittelverschwendung und Müllproduktion sind wichtige Themen in unseren Branchen. Wir versuchen beides, so gut es geht, zu minimieren.

Wir teilen Lebensmittelabfälle in drei Kategorien ein: 

  • Produktionsabfälle
  • Überproduktion
  • Abgelaufene/unbrauchbare Ware 

Aus unserer Sicht beginnt die Reduktion von Abfällen in der Einkaufspolitik unseres Unternehmens. Ein professionell aufgestellter Einkauf gepaart mit bedarfsgerechten Bestellungen der Betriebe führt dazu, dass die Menge an abgelaufenen und unbrauchbaren Waren reduziert wird.

Auch die Vermeidung von Überproduktion hat viel mit Prozessoptimierung zu tun. Je besser die Verantwortlichen ihren Betrieb und ihre Gäste kennen, umso optimaler können sie die Produktion und die Ausgabe der Speisen steuern.

Bei Produktionsabfällen kommt es vor allem darauf an, jeden einzelnen Mitarbeiter in den Küchen zu sensibilisieren und das Bewusstsein für Abfallvermeidung zu schaffen. Ein wichtiges Instrument dafür ist unser Trim-Trax-System. Es zeigt Mitarbeitern auf, wie viel organischer Abfall anfällt. Mit Trim Trax können sowohl Abfallmengen, als auch damit verbundene Kosten reduziert werden. Zum anderen verringern wir Abfall durch die Minimierung von Verpackungsvolumina beispielsweise durch den Einsatz von Mehrwegverpackungen oder Großgebinden.

In diesem Kontext engagieren wir uns auch bei der von Unilever gegründeten Initiative „United Against Waste“.

In Biogasanlagen lassen wir unsere organischen Abfälle zu Methan umwandeln, das in Blockheizkraftwerke eingespeist wird. Dadurch erzeugen wir jährlich Fernwärme und Strom für 387 Haushalte. Die in unseren Betrieben anfallenden Altfette werden darüber hinaus zu rund 113.000 Litern Biodiesel pro Jahr verarbeitet.

Wir achten darauf, umweltverträgliche und biologisch abbaubare Reinigungsmittel einzusetzen. Dosieranlagen und Reinigungspläne erleichtern zudem die sparsame Verwendung. Der Einsatz von Konzentraten verringert Abfall und energieaufwändige Fahrten.

Es ist unser Ziel, Fahrtstrecken so gering wie möglich zu halten. Durch die Bündelung unserer Anlieferungen im Bereich Obst und Gemüse haben wir rund 2,5 Millionen Kilometer Transportwege eingespart. Das entspricht rund zwei Tonnen CO2 (bei einem Verbrauch von 30 l/100 km). Unser regionales Fleischlieferantennetz ist ein weiteres Beispiel für die Verringerung von Transportwegen.

Wir haben in unseren Betrieben ein sorgsam strukturiertes Gerätemanagement eingeführt, um unnötige Laufzeiten von Geräten zu vermeiden. Bei der Anschaffung von neuen Geräten achten wir auf höchste Energieeffizienz. Ein Gerätenutzungsplan dient der Sensibilisierung unserer Mitarbeiter. Ziel ist es, Geräte nur dann einzuschalten, wenn diese tatsächlich benötigt werden. In einem Übersichtsplan legt jeder Betrieb Ein- und Ausschaltzeiten beispielsweise der Herdplatten oder Konvektomaten fest und definiert Verantwortliche für die Einhaltung.